Eintracht Handballer gewinnen nur mit HSG Wetzlar

13.12.2016

Der letzte Heimspieltag des TSV Eintracht Stadtallendorf war für die Gastgeber alles andere als rosig. Sowohl die Herren, als auch die beiden E-Jugendmannschaften verloren ihre Partien in heimischer Halle.

Während die ersatzgeschwächten Männer dem SV Stockhausen von Beginn an nichts entgegen zu setzen hatten und das Spiel zur Halbzeit bereits mit 12:21 vorentschieden war und mit 23:34 endete, sah man bei den Kindern Kampfgeist von der ersten bis zur letzten Minute. Die E-Jugendliche hatten auch an diesem Sonntag körperlich stark überlegene Gegner, behaupteten sich aber in vielen Zweikämpfen und hatten etliche Torchancen. Besonders die Mädchen der Trainerinnen Leonie Rauch und Selina Decher waren dabei hoch motiviert. Dies lag sicherlich an den noch frischen Eindrücken, die sie am Abend vorher in Wetzlar sammeln konnten.

Mit einem vollbesetzten Bus kamen 50 Stadtallendorfer Fans zur Bundesligapartie Wetzlar gegen Stuttgart. Dabei wurden die 14 E-Jugend Mädchen eine Stunde vor Spielbeginn in Empfang genommen und herumgeführt, ehe sie sich umzogen und aufstellten, um mit den Spielern der HSG Wetzlar einzulaufen. Für die Mädchen war dieser Augenblick so aufregend, dass sie hinterher nicht mehr wussten, mit wem sie eigentlich aufs Spielfeld gerannt waren. Sehr beliebt war dabei die Nummer 77 Stefan Cavor, den gleich vier Mädels meinten an der Hand gehalten zu haben. Kristin wusste, dass sie den deutschen Nationalspieler Stefan Kneer begleitete und Liah war stolz, den Torwart Benjamin Buric zum Spielfeld gebracht zu haben. Alle Mädchen feuerten „ihr Team“ kräftig an und so hatte Wetzlar gar keine andere Möglichkeit, als diese Partie souverän mit 33:26 zu gewinnen. Halbzeitstand 17:12.

Hinterher ging es dann auf Autogramm- und Fotojagd. Anna überredete Anton Lindskog zum gemeinsamen Foto und Ksenia hielt dem schnellen Außenspieler Kasper Kvist ihr T-Shirt zum unterschreiben hin. Dabei erwischten die Kinder nicht alle Spieler, da zum Beispiel das Kreisläuferidol Jannik Kohlbacher gleich in die Kabine ging oder das Gedränge einfach zu groß war. Aber so hat man etwas, worauf man sich beim nächsten Besuch in der Rittalarena freuen kann.

 

Das Foto zeigt den Wetzlarer Torschützenkönig dieser Partie Philipp Weber mit den Trainerinnen und Spielerinnen der weiblichen Jugend E des TSV Eintracht Stadtallendorf